wie kam´s dazu?

Die ersten Gehversuche Licht auf ein Stück Plastik zu bannen, machte ich mit meiner kleinen aber sehr feinen,

                                    Nikon F75.
Später als die revolutionäre Zeit der digitalen Kameras begann, machte ich trotz allem mit analoger Fototechnik weiter, da zu dieser Zeit noch kein Sensor mit der analogen Bildqualität optisch mithalten konnte.
Einige Photokinas später, vor allem viele Bilder später, war es Zeit für den Umstieg.
Die erste Digitale mit Spiegel, die ich mein Eigen nennen durfte nannte sich    
                                Nikon D70s.
Wer jedoch denkt, ich würde die analogen Arbeitsmaschinen im Fotokasten verstauben lassen, fehlt weit.
Mein Vater vermachte mir seinen analogen Boliden, um selber etwas gemütlicher mit der Unterwasserfotografie zu treten. Die
                                 Nikon F4
im Subal Gehäuse, sollte meinen Einstieg in die Unterwasserfotografie darstellen. Es war jedoch keine leichte Entscheidung das Filmen Unterwasser aufzugeben bzw. hintanzustellen.
Voll motiviert und mit größtem Respekt, ging es zum ersten Tauchurlaub. 5 Tage, und 16 belichtete Filmrollen später, ging es wieder zurück und 
vor allem zum Entwickeln. Die Spannung war groß! Das Resümee dieser Reise aus heutiger Sicht ernüchternd. 3 relativ gute Dias von 576 möglichen.  Jedoch   motivierte  mich  

mein Vater und beteuerte, dass noch kein Meister vom Himmel bzw. aus den Tiefen des Ozeans gefallen ist. Nach Gesprächen mit meinem Vater und langen Nächten vor dem Dia Projektor, packte mich der Ehrgeiz und fing an Fachliteratur zu durchstöbern und Unterwasserfotos zu betrachten und zu studieren. Immer auf der Suche nach dem Grund, warum manche Bilder einfach Traumhaft aussehen und manche nicht.
Die nächste große Anschaffung war die

                                                                                                                 Nikon D200,

inklusive Subal ND20. Mit der ich sehr sehr viel Spaß hatte. Diese Kamera begleitete mich auf vielen Reisen und Schwimmstrecken. 

Seit 2010 ist die      

                                                                                                                  Nikon D300s

im umgebauten Subal ND20 in Verbindung mit zwei Inon Z240 Blitzen ein zuverlässiger Wegbegleiter. Diese Kamera perfekt für den UW-Einsatz, insbesondere in Verbindung mit dem Tokina 10-17! 

Nach 40.000, überwiegend unterwasser belichteter Bilder, ist es nun so weit, die Ära Vollformat beginnt mit der 

                                                                                                                  Nikon D750.

Hierzu verwende ich wie soll es anders sein das ND750 mit 45° Sucher. Ein Quantensprung in Bildqualität und Variabilität. Vergleicht man ISO Performance, Dynamik Umfang etc.

 

Ich möchte jedoch hier nochmal festhalten dass man sich gerade beim Fotografieren auf das wesentliche konzentrieren sollte und nicht von Technik und deren Features leiten lassen sollte.  Es geht nämlich immer nur um das eine nämlich um "Licht"!

Auf diesem Wege möchte ich mich bei meiner Familie und meiner Frau bedanken, dass sie mir so ziemlich alles ermöglichen und mich unterstützen soweit es geht! Vor allem möchte ich mich dafür bedanken, dass ich im Alter von 5 Jahren erfahren durfte wie Tauchen funktioniert. Dieses Erlebnis löste in mir etwas aus, dass ich nicht beschreiben kann. Ich will nicht sagen, es ist Fanatismus oder Sucht, denn das wäre zu negativ. Es ist wie ein Traum, bei dem man wünscht nie aufzuwachen!
In diesem Sinne,





                                                                                            "GUT LUFT"

© thomas hasenberger